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Wenn des Krystalles Kraft den Weißsirahl in Farben
spaltet,
Ist's nicht, was der Verstand thut an des Geistes Gebild' ?Wenn, elektrisch erregt, sich nahen und fliehen die Stoffe,Ist nicht von Liebe und Haß roheste Spur hier zu schau'n?
Hoch in den Felsen, wo's nimmer ranket,
Lieder verklungen, nichts flattert noch kriecht,
Wo nur der Stein ragt kantig und flach,
Grenzend an's polige Eis; —
Da noch die Lüfte, am zackigen Haupt'
Spielend, erweichen das härteste Hart:
Von Lüften gcküffct, der Felsen crkeimt.
Verwitternd, deckt Erde das pralle Gestein,Auf-dammern Flechten und Moose. —
So, — hoch in den Felsen noch, — lallet es nachDen festlichen Chor aus üppigem Thale,Wo Heerdengelaute, wo Schafergesang,
Wo locken die Fluren zu Tanz und zu Spiel.
Kraft und Größe.
Wenn, vom Schicksal' verfolgt, dir bittere Schmach
nur zu Theil wird;Stoß' den kühlenden Stahl durch das empörete Herz.
cbcn Krystallisation bei gleichem stüchiomc/trischcn Mischungsverhältnisse, wonach gleichsam deräußere Habitus des Krystalls von der verborgenenNatur desselben Kunde giebt.