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Philosophiren, Dichten, Kunsttreibcn hören auf,solches zu seyn, sobald sie einem außer sich selbstliegenden Zwecke dienstbar zu werden beginnen. Ech-tes Philosophiren, Dichten und Kunsttreiben sindimmer nur die produzirend gewordene Be-geisterung des Verstandes, so wie der Fantasieund des Gefühls.
Da Alles, das innerhalb oder außerhalb mei-nes Ichs je ward, oder gegenwartig ist, oder jewerden wird, nach den Gesehen des WeltorganiS-mus, nach dem der Allgenesis zukommenden Ent-wicklungStypus vor sich geht, wornach Entstehen undVergehen, Aufblühen und Dahinwelken, Wohl undSchmerz, Wahres und Falsches, Schönes und Haß-liches, Gutes und Böses, u. s. w. als gleich nothwen-dige Manifestationen des Naturlebcns sich ausspre-chen ");— so kann mein lob oder mein Tadel nieden Sinn haben, als sey etwas wie es seyn soll,oder als sey etwas wie es nicht seyn soll. Viel-
zn suchen braucht, in dem sie die Aufforderung zudem Vollbringen im Vollbringen selbst findet.Wenn dieß nicht wäre, wenn die Begattung unmit-telbar die Vermehrung zum Zwecke hatte, so gäbe cSja kein Beispiel von Onanie oder andere Raffinementsder Unzucht, die der Vermehrung sogar zuwider laufen.Siehe den Aufsatz: Zur Metaphysik.