— 677 —
ßenwelt bezogen, und ihr Ich unbeachtet lie-ßen. Erst seit Pythagoras, vorzüglich aber seitSokrates, wie die Schriften Tenophons und Plato'sbeweisen, bezog sich die griechische Philosophie auchauf Psychologie und Ethik. Man sieht diesenVerlauf deutlich aus der Geschichte der griechischenPhilosophie.
Wenn wir erwägen, daß unsere Gesetze denrömischen ihren Ursprung danken; ferner, daß dasgesamiutc römische Recht wesentlich aus dem Zwölf-taselgesetze beruhe; endlich, daß das Zwölftafelgesetznach Solonischen Gesetzen verfaßt ward; so ergiebrsich uns das interessante Resultat, daß über denuns heut zu Tage lenkenden Gesetzen, immer nochAthens Weisheit schwebe-
AlutaUs inutnnelis ließe sich sagen: Es seyder SpinoziSmuö ein, des orientalischen Priester-Mythos entkleideter, zur RestepionSphilosophie er-starrter, PlatoniSmus; hingegen der Schellin-gismus ein germanisch religiös und dichterisch auf-gefaßter Spinozismus und sonach, ein, unterdem Sairenschlage teutscher Gemüthlichkeit, aufden Platonismus wieder zurückgeführter Sp i-uozism us.