Druckschrift 
Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
Entstehung
Seite
662
Einzelbild herunterladen
 

— 662 —^

sammtcn Welt-Kultur, wie in einem wissen-schaftlichen Centralbnreau, zusammenflie-ßen, benutzt und gewürdiget werden. Für diealltägliche Prose des Lebens mag die französischeSprache beibehalten werden, sie ist dafür so geeig-net, wie die italienische für den Gesang.

Haustg drückt man die Beziehung, die über-haupt ein in Rede Stehendes mit einem Gegen-stande hat, durch das Anhängsel logisch odergraphisch aus, wodurch doch eigentlich nur dieBeziehung auf die Lehre oder Beschreibungdes Gegenstandes ausgedrückt werden sollte. D i eBeziehung überhaupt genommen auf denGegenstand würde richtiger durch das Anhäng-sel prosisch, von attineo, angedeutet.In vielen Fällen wäre also, statt physiologisch, psy-chologisch, geographisch, u. s. w. zu sagen: phy-sioprosisch, psychoprosisch, geoprosisch u. s.w.So würde ich z. B. GötheS physiologische Farbenlieber physioprosische Farben nennen, die übri-gens, nach Treviranuö, vielleicht besser subjektiveFarbenerscheinungen zu nennen waren.

Zwischen Lebendiggebahrenden und Eyer-legenden, deren erstere das Ey im Mutterleibevollständig, letztere das Ey im Mutterleibs gar nicht,ausbrüten, erblicken wir einen Uebergang in der