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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
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654
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lebcnS Theil II. xaZ. u. s. w.). Wird indiesem Sinne der Ausdruck se Iraksrc! in zrcrtestatsgenommen, so ist kein Zweifel, daß jener Mensch,aus den obiger Ausdruck paßt, ein Wesen sey, andem das Vernunstprinzip prädominirt, an dem dieVernunft das einzige Vehikel des Wollcns und Han-delns ist, der also durch die Vernunft herrscht, alswodurch das Herrschen über andere Menschen, alsodas Seyn eines I^crteirtissiirrris im oben erwähntenSinne vorzüglich bedingt wird, indem das Lenkender menschlichen Verhältniße weit mehr durch Ver-nunftkraft als durch körperliche Kraft erlangt wird.Nur unter den hier angegebenen konventionellen Be-deutungen der Ausdrücke ist obiger Sah Lcnrssa'swahr, ja wir behaupten sogar, es habe nur unterjenen konventionellen Bedeutungen der Ausdrückeobiger Sah einen vernünftigen Sinn. Wird demAusdrucke SS Irakers in zrotestate nicht gerade dieoben erörterte Bedeutung beigelegt, so hat jener Aus-druck an und für sich genommen, in so ferne ernemlich bloß den Wortbedeutungen gemäß interpre-tirt wird, gar keinen vernünftigen Sinn. Denn eshat, rücksichtlich des eigenen WollenS und Handelns,eigentlich Niemand sich selbst in seiner Gewalt, d. h.Niemand ist im Stande nach Belieben Dieß oderJenes zu wollen oder zu thun. Der Mensch han-delt nemlich allemal nur wie er will; er will abernur das, welches sich, als Resultat des jedesmaligen