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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
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503
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In wie ferne sind wir befugt,fremde Handlungen zu rügen?

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(Zeuin; Ninima rerum cliiicorcliÄZ?uesrn rnuZna ienent.

canus.

Wenn wir einen Gegenstand, rücksichrlich seinerWahrheit oder Schönheit, würdigen, so spre-chen wir den Grad der Harmonie oder Disharmonieaus, unter dem des Gegenstandes Vorstellung sichzu unserm logischen oder ästhetischen Gefühleverhalt. Wir sagen in solchem Falle bloß: Dasist wahr, das ist falsch; oder: das ist schön, dasist haßlich. ' Wenn wir eines Andern Handlung,rücksichtlich ihrer Güte, würdigen, so sprechen wir,auf analoge Weise, den Grad der Harmonie oderDisharmonie aus, unter dem die Vorstellung derHandlung sich zu unserm ethischen Gefühle ver-halt. Sonderbar ist es, daß wir in solchem Fallenicht bloß sagen: Das ist gut, das ist böse; son-dem, beim Ausspruche letzterer Art, noch gewöhn-lich gerne hinzusetzen: Es hatte hier so oder sogehandelt werden sollen. Dieser Beisatz von