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Wiederholung jenes immerwahrenden Strebcns, sichals das verkündet, das ich am Naturleben in undaußer mir durchgehends wahrnehme, nemlich: Alsdas unausgesetzte Streben, sich immer nur durchwerdende Bildungen zu manifeststen, derenjede (Bildung) zwar den Typus unendlicherEntwickelung in ihrem ersten Entwürfeausspricht, allmählig aber unter dem Ausdrucke derErschöpfung wieder erlischt, da ja sonst derCharakter des Endlichen ganz verschwinden würde; —das Endliche erschöpft sich in Entwürfenzu, nach der Unendlichkeit, aufstrebendenBildungen. —-
Dieß Gesetz manifestirt sich in dem unausgesetz-ten Entstehen neuer Bildungen; in dem gierigenAufsteigen derselben nach den höhcrn Lebensstufen;aber zugleich auch, in dem bestandigen Niederwel-ken und Absterben der zu ihren Akmcn gelangtenFormationen. Dieß zeigt sich an dem Entwicke-lunsgange, nicht blos der kryptobiotischen (sogenanntanorganischen Welt, wo im Streichen, Fallen,Schichten, Krystallisiren des PlastizismusMachtgeboth ertönt, bis das Neiderfüllte Reichder Dünste, des Blitzes und der Fluthen, dem pral-lig trotzigen Geklippe, durch Zersprengen und Ver-wittern die Verwesung gibt, — nicht bloß derPfianz- und Thier-Welt (sogenannt organischen);sondern, eben so, an dem Entwickelungsgange der