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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
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zukommenden Grad gleich Null denken, womitdann ein Selbstbcwußtloses, aber hicmit immernoch nicht ein dem Selbstbewußten Entgegenge-setztes, gedacht wäre °^). Um ein dem Selbstbe-wußten absolut Entgegengesetztes zu erhalten, müßteich dem Selbstbewußtseyn einen negativen Werthgeben, welches kein Gedachtwerden zulaßt. DieSclbsibewußtlosigkcit ist eben so wenig das Entge-gengesetzte vom Selbstbewußtseyn, als Ruhe dasEntgegengesetzte von Bewegung ist. Selbstbewußt-losigkeit ist nur der Nullwerth des Selbstbewußt-seyns, so wie Ruhe nur der Nullwerth der Be-wegung ist. Das Entgegengesetzte einer gedach-ten Bewegung ist eine Bewegung nach entgegen-gesetzter Richtung; das Entgegengesetzte eines ge-dachten Selbstbewußtseyns ist ein, des Gedachtwcr-

*) Es ist unglaublich, wie falsch überhaupt in den phi-losophischen Werken der Ausdruck Entgegengesetz-tes genommen, und was dann für Unsinn aus solcherAnnahme zu Tage gefördert wird. Möchten doch dieüber Philosophie lehren Wollenden, vorerst recht em-sig die Mathematik studiren, über das xlus und minusrecht viel denken, und den Sinn der Construktion derKurven zu fassen sich bemühen; vieler Unsinn bliebeuNgcdruckt. Unter dem Titel mcti>p>k>^s!guo Zu calculanslxligue haben die französischen Geomcter Vortreff-liches über das Wesen des xlus und minus geliefert,eine Sache, die in unsern deutschen Lehranstalten gecwöhnlich sehr leichtfertig abgehandelt wird.