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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
Entstehung
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Totaloszillation, ist Natur', ist Totaloözillation, ge-blieben, wie zuvor; sie hat nur jene Schwungesän-dernug erlitten, die dem Fatum (welches weiteroben seiner Bedeutung nach bestimmt wurde) gemäß,ihr nothwendig im Momente meines Sterbens ent-spricht. Ich, als Theil des Naturganzen dann wiegegenwartig, werde zwar ein anderes modisizirtesIch; ich oszillire nemlich immer noch mit an derTotaloszillation fort, jedoch unter anders modifizirterSchwingung ^als bisher; ich lebe unter andern Mo-difikationen fort. Was könnte mich auch zu derVermuthung berechtigen, daß mein Antheil amAll-leben, an der Totaloszillation, dann sich ver-lieren sollte? daß nemlich mein Seyn in ein Nicht-seyn, das Seyn meines Bewußtseyns in ein Nicht-seyn meines Bewußtseyns, bei meinem Sterben,übergehen möchte? daß ich überhaupt dann vomNaturleben ausgeschlossen würde, da ja doch alleErscheinungen am Sterben und am schon Gestorbe-nen, welche ich an andern Organismen wahrzuneh-men im Stande bin, sämmtlich ein Fortdauern,nicht blos des Seyns, sondern selbst eines organi-schen Waltens, eines nur anders modifizir-ten Lebens, darstellen? Dauert nicht jedes Theil-chen des Leichnams fort? wird denn ein einzigesTheilchcn daran zu Nichts? heißt denn zerfallen,sich verflüchtigen, eintrocknen, u. s. w. zu Nichtswerden? Aber noch mehr! Ist denn, mit dem Tode,