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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
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(siehe ein Mehreres hierüber in dem Aufsäße: Esbesieht ein Fatum . . . -)?").

Mein Leib ist ein Theil des universellen Leibesder Natur, des Weltleibes; mein Geist ein Theildes universellen Geistes der Natur, des Naturgei-stes, der Weltseele. Die Weltseele ist der ideal

Aus dem hier, über das Wesen der moralischen Frei-heit Gesagten folgt, daß mir keine absolute moralischeFreiheit zukomme. Eine andere Art der Freiheit istdie persönliche Freiheit. Diese ist folgender-maßen zu erläutern: Ich handle zwar allemal nurwie ich will, aber der Wille, nach welchem ich handle,ist entweder ein ursprünglicher eigenthümlicher, oderein, durch äußere Zwangs- und Abschrcckungs-Motive,in mir gewordener Wille. In sofcrne ich nun meinemursprünglichen eigenthümlichen Willen gemäß handle,übe ich persönliche Freiheit ans; in soferne ich hinge-gen nach durch äußere Zwangs- und Abschrcckungs-Mittcl gewordenem Willen handle, faßt mein Han-deln keine persönliche Freiheit in sich. Das HandelnMit persönlicher Freiheit ist an sich allemal ein Ge-nuß, macht mich aber nur dann glücklich, wenn je-nes Handeln mit meinem Gefühle für moralisch Gu-tes harmonirt, und mir so den weiter oben erläuter-ten Lohn gewährt. Das Handeln ohne persönlicheFreiheit ist allemal eine Qual, auch selbst dann noch,wenn jenes Handeln mit meinem Gefühle für mora-lisch Gutes harmonirt; denn es wird mir in diesemFalle nicht etwa als Entschädigung der eben erwähnteLohn, welcher mir nur dann wird, wenn mein mo-ralisch gebilligtes Handeln aus meinem ursprünglicheneigenthümlichen Willen entspringt-