meiner Vernunft als Mittel zu jenem höchst Be-gehrlichen, vorzüglich aufdringt (wie ich dieß inmehrern Stellen wcitlauftiger entwickle ").) Ichhandle gut, tugendhaft, so oft mein Wollengut, tugendhaft ist; es ist aber mein Wollen gut,tugendhaft, wenn das (nicht unmittelbar von mei-nem Belieben abhängige) Resultat meines (nach mei-nem Belieben vorgenommenen) Wahlaktes dahinausfällt, daß mir als höchst Begehrliches ein Sol-ches sich aufdringe, dessen Ausübung mein Gefühlfür moralisch Gutes (wohl verstanden mein Ge-fühl) befriedigt; dieses Befried igtseyn istmein Lohn; als ein in der Totaloszillation mitJnbegriffenes, fühle ich mich nach dem Plusabso-lutum hmgefchwnngcn, also nach der Urtendenzalles Erscheinenden bewegt Ich handle böse,
"°) Siehe unter andern: Buquoy ideelle Verherr-lichung des empirisch erfaßten Natur le-be ns, Theil II. x->g. -Z4, u. s. w. Noch ist hier zubemerken, daß mein Wille ein zwiefacher sey: s. einursprünglicher, I>. ein äußerlich aufgedrun-gener. Ich kann zwar gegen meinen ursprünglichenWillen handeln; aber dann handle ich doch nicht ge-gen meinen Willen, sondern meinem äußerlich aufge-drungenen Willen gemäß, z. B. jenem Willen gemäß,der aus Furcht vor Strafe in mir zum Willen ward.
Das Wollen, und das hieraus entspringende Handeln,sind um so tugendhafter, in dem Maaße als es einesgesteigertem Gefühles für Gutes meiner Seits be-