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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
Entstehung
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senheic unmittelbar fließende ?lktion, ein mir we-sentliches Bedürfniß, eine ^.ctionis eausa,eine Aktien, die unmittelbar in ihrem AuSgeübt-werden ihre Bcfriedignng findet (wie das Thier demSinnenreize nachstrebt, blos nm die Lust der Sinnezu befriedigen, ohne alle Nebenabsicht). Eben be-sagtes in sich selbst bedingtes Streben befriedige ichalso: Nicht, indem ich endlich etwas erlange, woich dann auf immer ruhe, sondern, indem ich ohneEnde mein Ziel verfolge, und in diesem Ver-folgen selbst meine Befriedigung suche. Ichbefriedige, dem Umfange nach, jenes Streben,indem ich mit allen mir zu Gebote stehenden Fa-kultäten des Perzipirens, Abstrahirens, Verglei-chens und Jnterpretirens zugleich, also mit Sinn-lichkeit, Verstand, Vernunft, Phantasie, Gefühl,und was ich an Fakultäten übrigens noch besitzenmag, zugleich, in das Erscheinungsganze, in des-sen Gesetz, und in dieses Letztern Bedeutung, dringe;mit allen jenen Fakultäten stets zugleich zwar,jedoch, nach Maaßgabe der einzelnen Umstände, vor-herrschend mit der einen oder der andernFakultät. Solchermaßen möge denn die All-Lebens formet immer klarer und klarer sich inmir gestalten, nach welcher sowohl das All-Erschei-nen in und außer mir, als jede einzelne Erschei-nung, konstruirbar wäre, indem nemlich im letzter»Falle in der All-Lebensformel dieß oder jenes ein-