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16 (1862) Dichtungen : Th. 2, Tragödien und neue Gedichte
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Wie cr dm Bater selbst bethörte!In Thränen schmolz des Königs Zorn,Als er ihn lieblich reden hörte,Den Tronbadonr, Bertrand de Born.

13.

Frühli n g.'

Die Wellen blinken und fließen dahin —Es liebt sich so lieblich im Lenze!

Am Flusse sitzt die SchäferinUnd windet die zärtlichsten Kränze.

Das knospet und quillt, mit duftender Lust —Es liebt sich so lieblich im Lenze!

Die Schäferin seufzt aus tiefer Brust:"„Wem geb' ich meine Kränze?"

Ein Reiter reitet den Fluss entlang,

Er grüßt sie so blühenden Mnthes!"Die Schäferin schaut ihm nach so bang,

Fern flattert die Feder des Hutes.

Sic weint und wirft in den gleitenden FlussDie schönen Blumenkränze.

Die Nachtigall singt von Lieb' und Kuss —Es liebt sich so lieblich im Lenze.