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16 (1862) Dichtungen : Th. 2, Tragödien und neue Gedichte
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5,

Aus einem Briefe/

Was gchn dich meine Blicke an?

Das ist der Sonne gutes Recht,

Sie strahlt auf den Herrn wie auf den Knecht;Ich strahle, weil ich nicht anders kann.

Was gchn dich meine Blicke an?

Bedenke, was deine Pflichten sind,

Nimm dir ein Weib und mach ein Kind,Und sei ein deutscher Biedermann.

Ich strahle, weil ich nicht anders kann.Ich wandle am Himmel wohl auf, wohl ab,Ans Langeweile guck' ich hinab

Was gehn dich meine Blicke an?

Das ist ja eben meine Tugend,

Dass ich ertrage deinen Blick,

Das Licht der ew'gcn Seelenjngcnd,

Blendende Schönheit, Dammcnglnck!

Jetzt aber fühl' ich ein ErmattenDer Sehkraft, und es sinkcir nieder,

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