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Ans Edinburgh, mit Namcu William Natcliff.Den Vater hatt' ich einst gekannt, recht gut,
Recht gut, recht gut, er hieß Sir Edward Ratcliff.Gastfreundlich nahm ich also auf den Sohn,
Und gab ihm Speis' und Obdach, vierzehn Tage.
Er sah Marie, und sah ihr in die Augen,
Und sah dort viel zu tief, begann zu seufzen,Zu schmachten und zu ächzen, — bis MariaIhm rund erklärte, dass er lästig sei.
Die Liebe packt' er in den Korb und ging. —
Zwei Jahre drauf kam Philipp Macdonald,
Der Earl von Ais,, warb um Märiens Hand,
Und warb mit gutem Glück, und nach sechs MondenStand am Altare hochzeitlich geschmücktDie holde Braut — der Bränt'gam aber fehlte.Wir suchten überall, in allen Zimmern,
Im Hof, im Stall, im Garten — Ach! da fand manAm Schwarzenstein den Leichnam Macdonald's.
Douglas.
Wer war der Mörder?
Mac-Gregor.
Lange war vergeblichAll unser Forschen, — da gestand Maria,
Dass sie den Mörder kenne, und erzählte:
In jener Nacht, die auf den Mordtag folgte,Sei William Natcliff in ihr SchlafgcmachPlötzlich getreten, habe lachend ihrDie Hand gezeigt, noch roth vom Blut des Bräut'gams,Und habe Macdonald's VerlobnngsringIhr dargereicht mit zierlicher Verbeugung.