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16 (1862) Dichtungen : Th. 2, Tragödien und neue Gedichte
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Die Oper rauscht. Pfnnduotcu wechselt mauFür Musikuotcu ein.Kock 8nve tbs lUnx!"

Wird mitgcbrüllt. Die Patrioten liegenIn dunkeln Schenken und politisieren,Und subskribieren, wetten, fluchen, gähnen,

Und saufen auf das Wohl des Vaterlands.

Nostbecf und Pudding dampft, der Porter schäumt,Und sein Reccpt schreibt lächelnd der Quacksalber.Die Taschendiebe drängen. Gauner guälenMit ihrer Höflichkeit. Der Bettler quältMit seinem Zammcranblick und Gewimmer.

Vor Allem quält die unbequeme Tracht,

Der enge Wcspenrock, das steife Halsband,

Und gar der babylonisch hohe Thnrmhnt.

Mac-Gregor.

Da lob' ich mir mein Plaid und meine Mütze.Ihr thatct gut, dass Ihr die NarrenkleidcrVom Leib geworfen habt. Ein Donglas mnssIm Äußern auch ein Schotte sein, und heuteLacht mir das Herz im Leib, wenn ich euch schaue,

Euch Alle, in der lieben Schottcntracht.

Maria.

Erzählt mir Was von Eurer Reise, Donglas!

D o n g l a s.

Zu Wagen fuhr ich bis an Schottlands Grenze.Das ging mir viel zu langsam. In Old-JcdburghNahm ich ein Pferd. Ich gab dem Thier die Spor'n.Mich selber aber spornte Licbessehnsucht.

Ich dachte nur an Euch, Marie, und pfeilschnellDurch Busch und Berg und Feld trug mich mein Ross.