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16 (1862) Dichtungen : Th. 2, Tragödien und neue Gedichte
Entstehung
Seite
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Gestorben bin, und jetzt im Himmel bin.

(Sieht sich überall um.)

Wie schön ist's hier, wie leicht und rein die Luft,Und Alles tragt ein roscnfarbig Kleid.

A lmanso r.

Ja, ja, wir sind im Himmel, süßes Lieb,

Siehst dn die Blumen, die dort unten spielen,Die Schmetterlinge, die dazwischen flattern,Und neckend bunten DiamantcnstaubDen armen Blümlcin in die Augen werfen?Hörst dn dort unten, wie das Büchlein rauscht,Wie bläuliche Libellen es nmsummcn,Und grnngclockte Wasscrmädchcn PlätscherndIn röthlich goldnc Wellen untertauchen?

Siehst dn die weißen Ncbelbildcr wallen?

Es ist der Scl'gcn Schar, die ewig jungIm ew'gen Frnhlingsgartcn sich crgchn.

Znlci m a.

Wenn das der Sel'geu Wohnung ist, Almansor,So sage mir, wie bist dn hergekommen?

Denn unser frommer Abt hat mir versichert,

Dnss nur wer Christ ist, selig werden kann.

A l m a n s o r.

O zweifle nicht an meiner Seligkeit!

Ich halte dich, mein Lieb, in meinen Armen,Und selig, dreimal selig ist Almansor.

Znlcima.

So log der fromme Mann, er sagte auch,Den cdcln Don Enrique müsst' ich lieben.