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15 (1862) Dichtungen : Th. 1, Buch der Lieder
Entstehung
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Wie der Alte sein Weib ansschilt:

„Nnndc Metze des Weltalls!

Strahlenbuhlcnde!

Den ganzen Tag glühst du für Andre,Und Nachts, für mich, bist du frostig und müde!"Nach solcher Gardinenpredigt,

Versteht sich! bricht dann ans in ThräncnDie stolze Sonne und klagt ihr Elend,

Und klagt so jammcrlang, dass der MecrgottPlötzlich verzwciflnngSvoll aus dem Bett springt,Und schnell nach der Mceresfläche heranfschwimmt,Um Luft und Besinnung zu schöpfen.

„So sah ich ihn selbst verflossene NachtBis an die Brust dem Meer enttauchcn.

Er trug eine Zacke von gelbem Flanell,

Und eine liljcnwciße SchlafmützeUnd ein abgewelktes Gesicht."

5.

Der Gesang der Okeaniden.'

Abcndlich blasser wird es am Meer/

Und einsam, mit seiner einsamen Seele,

Sitzt dort ein Mann auf dem kahlen Strand,

Und schaut todtkaltcn Blickes hinauf

») Nacktmüb', I versationS-Blatt," Nr. 63, vom LS. März

") Zuerst abgedruckt im «Berliner Kon» 1827.

I i) Meere,