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6.
Erklärun g.'
Herangedämmert kam der Abend,
Wilder toste die Fluth,
Und ich saß am Strand, und schaute zuDem weißen Tanz der Wellen,
Und meine Brust schwoll auf wie das Meer,Und sehnend ergriff mich ein tiefes HeimwehNach dir, du holdes Bild,
Das überall mich umschwebt,
Und überall mich ruft,
Überall, überall,
Im Sausen des Windes, im Brausen des Meers,Und im Seufzen der eigenen Brust.
Mit leichtem Rohr schrieb ich in den Sand:„Agnes, ich liebe dich!"
Doch böse Wellen ergossen sichÜber das süße Bekenntnis,
Und löschten es aus.
Zerbrechliches Rohr, zerstiebender Sand,Zerfließende Wellen, euch trau' ich nicht mehr!Der Himmel wird dunkler, mein Herz wird wilder,Und mit starker Hand, aus Norweg's Wäldern,
') Zuerst abgedruckt in den „Ncisebildern," Bd. I, 182ü.