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15 (1862) Dichtungen : Th. 1, Buch der Lieder
Entstehung
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261
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In die Saiten greift er bebendUnd beginnt zu phantasieren —Ach! wie Katzenjammer quält michSein Gcschnarr und Quinqnilicrcn.

93.*

Kaum sahen wir uns, und an Augen und StimmeMerkt' ich, dass du mir gewogen bist;

Stand nicht dabei die Mutter, die schlimme,Ich glaube, wir hätten uns gleich gckiisst.

Und morgen verlasse ich wieder das Städtchen,Und eile fort im alten Lauf;

Dann lauert am Fenster mein blondes Mädchen,Und freundliche Grüße wcrs' ich hinauf.

94."

Über die Berge steigt schon die Sonne,Die Lämmcrherde läurct fern;

Mein Liebchen, mein Lamm, meine Sonne und Wonne,Noch einmal säh' ich dich gar zu gern!

Ich schaue hinauf mit spähender Miene —

Leb wohl, mein Kind, ich waudrc von hier!

Vergebens! Es regt sich keine Gardine;

Sie liegt noch und schläft — und träumt von mir?'