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Um den schlanken Leib der SchönenHab' ich meinen Arm gebogen,Und mit sel'gcm Finger fühl' ichIhres Bnsens stolzes Wogen.
Doch ein ängstliches GeflüsterZieht sich durch die Lindenbäume,Und der dunkle Mühlbach untenMurmelt böse, bange Träume.
„Ach, Sennora, Ahnung sagt mir:Einst wird man mich relegieren,Und ans Salamanka 's WällenGehn wir nimmermehr spazieren."
92."
Neben mir wohnt Don Hcnriqnez,Den man auch den Schönen nennet;Nachbarlich sind unsrc Zimmer,Nur von dünner Wand getrennet.
Salamanka's Damen glühen,Wenn er durch die Straßen schreitet,Sporenklirrend, schnurrbartkränselnd,Und von Hunden stets begleitet.
Doch in stiller AbendstundeSitzt er ganz allein daheimc.
In den Händen die Guitarre,
In der Seele süße Träume.
*) Zuerst abgedruckt im L. ck. 1^., 1. Auflage, 1827.