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15 (1862) Dichtungen : Th. 1, Buch der Lieder
Entstehung
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14."

Der Abend kommt gezogen,Der Nebel bedeckt die See,Geheimnisvoll rauschen die Wogen,Da steigt es weiß in die Höh'.

Die Meerfran steigt aus den Wellen,Und setzt sich zu mir an den Strand;'Die weißen Brüste guellcnHervor aus dem Schleiergewand.

Sie druckt mich und sie Prcsst mich,Und thut mir fast ein Weh; —Du drückst ja viel zu fest mich,Du schöne Wafserfce!

„Ich Press'" dich in meinen Armen,Und drücke dich mit Gewalt;

Ich will bei dir erwärmen,

Der Abend ist gar zu kalt."

Der Mond schaut immer blasser,Ans dämmriger Wolkcnhöh';

Dein Auge wird trüber und nasser,' Du schöne Wasserscc!

') Zuerst abgedruckt im „Gesellschafter." > l) am Strand;

S0. Blatt, vom 27. März 1824. ! Ich presse