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15 (1862) Dichtungen : Th. 1, Buch der Lieder
Entstehung
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Die Welt ist so schön und der Himmel so blau,bind die Lüfte wehen so lind und so lau,

Und die Blumen winken auf blühender Au,Und funkeln und glitzern im Morgcnthau,sind die Menschen jubeln, wohin ich schau' —lind doch möcht' ich im Grabe liegen,

Und mich an ein todtes Liebchen schmiegen.

34."

Mein süßes Lieb, wenn du im Grab,

Im dunkeln Grab wirst liegen,

Daim will ich steigen zu dir hinab/

Und will mich an dich schmiegen.

Ich küsse, umschlinge und presse dich wild/Du Stille, du Kalte, du Bleiche!

Ich jauchze, ich zittre, ich weine mild,

Ich werde selber zur Leiche.

Die Tobten stchn auf, die Mitternacht ruft,Sie tanzen im luftigen Schwarme:

Wir Beide bleiben in der Gruft,

Ich liege in deinem Arme.

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") Zuerst abgedruckt im „Gesellschafter," wild,

121. Blatt, vom 31. Zuli 1822. >