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Und sah die Schlang', die dir am Herzen frisst,Ich sah, mein Lieb, wie sehr du elend bist.
20.
Ja, du bist elend, und ich grolle nicht; —
Mein Lieb, wir sollen Beide elend sein!
Bis uns der Tod das kranke Herze bricht,
Mein Lieb, wir sollen Beide elend sein.
Wohl seh' ich Spott, der deinen Mund umschwebt,Und seh' dein Auge blitzen trotziglich,
Und seh' den Stolz, der deinen Busen hebt, —Und elend bist du doch, elend wie ich.
Unsichtbar zuckt auch Schmerz um deinen Mund,Verborgne Thräne trübt des Auges Schein,Der stolze Busen hegt geheime Wund', —
Mein Lieb, wir sollen Beide elend sein.
21/
Das ist ein Flöten und Geigen,Trompeten schmettern drein;Da tanzt den HochzcitreigcnDie Herzallerliebste mein.