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15 (1862) Dichtungen : Th. 1, Buch der Lieder
Entstehung
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Aber dich und deine Tücke,Und dein holdes" Angesicht,

Und die falschen frommen Blicke —Das erschafft der Dichter nicht.

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Wie die WcllcnschanmgcborcncStrahlt mein Lieb in Schönhcitsglanz,Denn sie ist das auserkoreneBräutchen eines fremden MannS.

Herz, mein Herz, du vielgednldiges,Grolle nicht ob dem Verrath;

Trag es, trag es, und entschuldig es,Was die holde Thörin that.

19.

Ich grolle nicht, und wenn das Herz auch bricht,

Ewig verlornes Lieb! ich grolle nicht.

Wie du auch strahlst in Diamantcnpracht,

Es fällt kein Strahl in deines Herzens Nacht.

Das weiß ich längst. Ich sah dich ja im Traum,Und sah die Nacht in deines Herzens Raum,

Und dein süßes l schrift: „Die Vermählte." zuerst in den

^ ') Dies und tue beiden folgenden i!ic- > „Gedichten," 1822, abgedruckt.