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15 (1862) Dichtungen : Th. 1, Buch der Lieder
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Welch Elend kann sich selbst entfliehn? VergebensDurchjag' ich rastlos jedes fernste Land,

Und stets verfolget mich der Tod des Lebens,Der Teufel, derGedanke" wird genannt.

Doch Andre seh' ich, die sich lustig tauchenIn jenes Freudenmeer, dem ich entwich;

O möge nie ihr schöner Traum verrauchen,Und Keiner mög' erwachen so, wie ich!

Noch manchen Himmelsstrich muss ich durcheilen,Verdammt, noch manches Mal zurück zu sehn;Nur ein Bewusstsein kann mir Trost crthcilcn:Was auch gescheh', das Schlimmst' ist mir gcschchn.

Was ist denn dieses Schlimmste? Last die scharfen,Die scharfen Stachelfragcn lasse fort!

O lächle nur, doch such nicht zu entlarvenEin Männerherz, zu schann die Hölle dort.

Gut' Nacht!

sChilde Harold. Erster Gesang.)

Leb wohl! leb wohl! im blauen MeerVerbleicht die Heimat dort.Der Nachtwind seufzt, wir rudcru schwer,Scheu fliegt die Möwe fort.

Wir segeln jener Sonne zu,Die untertaucht mit Pracht;

Leb wohl, du schöne Sonn' und du,

Mein Baterland, gut' Nacht!