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M anfred.
Vergessen, Selbstvcrgcsscnheit —
Könnt ihr nicht schaffen Dies aus dunklen Reichen,Ihr, die mir prahlerisch so Vieles bietet?
G e i st.
In unsrer Macht steht's nicht; es seie denn —Du stürbest jetzt.
Manfred.
Wird mir's der Tod gewähren?
G e i st.
Wir sind unsterblich und vergessen nicht;
Wir leben ewig, und Vergangnes ist unsMitsammt der Zukunft gegenwärtig. Siehst du?
Manfred.
Ihr höhnt mich; doch die Macht, die euch hierhcrzwang,Gab euch in meine Hand. Höhnt nicht, ihr Knechte!Die Seel', der Geist, der promcthc'sche Funken,Die Flamme meines Lebens ist so leuchtend,Durchglühnd und weithinblitzcnd wie die eure,
Giebt der Nichts nach, obgleich in Staub gekleidet.
Gebt Antwort! sonst beweis' ich, wer ich bin.
Geist.
Die alte Antwort gnügt; die beste AntwortSind deine eignen Wort'.
Manfred.
Erklär die Rede.
He ine's Werke. Bd. XV. 9