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15 (1862) Dichtungen : Th. 1, Buch der Lieder
Entstehung
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Sprich mm, wer bezeugt die Weihe?Sahst du uicht die Farben wogenFlammig au der Himmelsbläue?Menschen nenuen's Regenbogen.

Engleiu steigen auf und nieder,Schlagen rauschend mit den Schwingen,Flüstern wundersame Lieder,

Süßer Harmonien Klingen.

Knabe hat es wohl verstanden,Was mit Schnsuchtsglüth ihn ziehetFort und fort nach jenen Landen,Wo die Myrte ewig blühet.

2.

Der Traurige/

Allen thut es weh im Herzen,Die den bleichen Knaben sehn,Dem die Leiden, dem die SchmerzenAufs Gesicht geschrieben stchn.

Mitleidvolle Lüfte fächelnKühlung seiner heißen Stirn;

Labung möcht' ins Herz ihm lächelnManche sonst so spröde Dirn'.