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15 (1862) Dichtungen : Th. 1, Buch der Lieder
Entstehung
Seite
41
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Die Goldlockcnwcllen umspielen^ uns Beid':An mein Herze pochte das Herze der Maid.Sic pochen ^ wohl beide vor Lust nnd vor Weh,Und schweben" hinanf in die Himmelshöh.

Die Hcrzlcin schwimmen" im Freudensee,

Dort oben in Gottes heil'ger Höh;

Doch auf den Häuptern, wie Grausen und Brand,Da hat die Hölle gelegt die Hand."

Das ist der finstre Sohn der Macht,

Der hier den segnenden Priester macht;Er murmelt die Formel aus blutigem Buch,

Sein Beten ist Lästern, sein Segen ist Fluch.

Und es krächzet und zischet und heulet toll,Wie Wogengcbranse, wie Donnergcroll; —Da blitzet auf einmal ein bläuliches Licht, —„In Ewigkeit, Amen!" das Mütterchen spricht."

8."

Ich kam von meiner Herrin Hans,

Und wandelt' in Wahnsinn und Mittcrnachtgrans.Und wie ich am Kirchhof vornbergchn will,Da winken die Gräber ernst nnd still.

22) Doch über den Häuptern viel Grausensich regt.