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15 (1862) Dichtungen : Th. 1, Buch der Lieder
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Dürft' ich dafür dein Buhle sein,Von Mitternacht bis Hahncnschrein."

Da staunt' mich an gar seltsamlich,So lieb, so weh und inniglich,

Und sprach zu mir die schöne Maid:

O, gicb ^ mir deine Seligkeit!"

Mein Leben süß, mein junges Blut,Gab' ich mit Freud' und wohlgemnthFür dich, o Mädchen, engclgleich,

Doch nimmermehr das Himmelreich."

Wohl braust hervor mein rasches Wort,Doch blühet schöner immerfort,

Und immer spricht die schöne Maid:O, gieb mir deine Seligkeit!"

Dumpf dröhnt dies Wort mir ins Gehör,Und schleudert mir ein GluthcnmeerWohl in der Seele tiefsten Ranm;^Ich athmc schwer, ich athmc kaum.

Das waren weiße Engclcin,

Umglänzt von goldncm GlorienscheinsNun aber stürmte wild heraufEin gräulich schwarzer Koboldhanf.

Die rangen mit den Engclcin,Und drängten fort die Engelein;

Und endlich auch die schwarze ScharIn Ncbeldnst zerronnen war.