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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
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ehrt; Das sci die Religion des Volks; über kurzoder lang komme dieser legitime Glaubenscifcr be-sonders in der Normandic zum öffentlichen Aus-bruche." —> Während der Mann Gottes sich sol-chermaßen aussprach, erhob sich Plötzlich vor demHause, worin wir uns befanden, ein ungeheurerLärm; es wirbelten die Trommeln, Trompeten er-klangen, die Marscillcr Hymne erscholl so laut, dassdie Fensterscheiben zitterten, und aus vollen Kehlendrang der Znbelruf: „Vivo Donis Uiriiippo! ^kms los (^arlistss! Des Onriistss ä In InnkernvUDas geschah um ein Uhr in der Nacht, und dieganze Gesellschaft erschrak sehr. Auch ich war er-schrocken, denn ich dachte an das Sprichwort: Mit-gcfangcn, mitgehangcn. Aber es war nur ein Spaßder Dieppcr Nationalgardcn. Diese hatten erfahren,dass Ludwig Philipp im Schlosse En angekommensci, und sie fassten ans der Stelle den Bcschluss,dorthin zu marschieren, um den König zu begrüßen;vor ihrer Abreise wollten sie aber die armen Kar-listen in Schrecken setzen, und sie machten den ent-setzlichsten Lärm vor den Häusern derselben, undsangen dort wie wahnsinnig die Marseiller Hymne,jenes ckiss irs.6, ckiss illn der neuen Kirche, daszunächst den Karlistcn ihren jüngsten Gerichtstagverkündet.