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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
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Hcutc ist der Namenstag des jungen Heinrich,und man erwartet einige karlistische Excessc. EineProklamation zu Gunsten Heinrich's V. wurde ge-stern Abend durch Chisfonniers und verkleidete Prie-ster verbreitet. Es heißt darin, er werde Frankreichglücklich machen und vor der fremden Invasionbeschützen; nächstes Jahr ist er mündig, indemnämlich die französischen Könige schon mit 13 Jah-ren mündig werden und ihre höchste Ausbildungerlangt haben. Auf jener Proklamation ist derjunge Heinrich zum erstenmal dargestellt mit Scep-ter und Krone; bisher sah man ihn immer in derTracht eines Pilgers oder eines Bergschottcn, derFelsen erklimmt oder einer armen Bcttclfrau seineBörse in die Hand drückt n. s. w. Es ist jedochvon dieser Misere wenig Bedrohliches zu erwarten.Die Karlisten sind auch sehr niedergeschlagenen Mu-thcs. Die Tollkühnheit der Herzogin von Berryhat ihnen Viel geschadet. Vergebens hatten dieHäupter der Pariser Karlisten den Herrn Bcrrycran die Herzogin abgeschickt, um sie zur Heimkehrnach Holyrood zu vermögen. Vergebens hat LudwigPhilipp durch seine Agenten Dasselbe zu bewirkengesucht. Vergebens wurde sie von fremden Gesand-ten um Gottcswillen beschworen, ihr Treiben fürden Augenblick aufzugeben. Alle Vernnnftgründe,