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im Sommer einen sehr angenehmen Schatten ge-geben hat. Als sie zerstört wurde, saßen dort fünfPersonen gefangen. Jetzt gicbt's aber zehn Staats-gefängnisse, und in St. Pclagie allein sitzen über600 Staatsgefangene. St. Pelagie soll sehr un-gesund sein und ist sehr eng gebaut. Es geht aberlustig dort zu; die Republikaner und die Karlistcnhalten sich zwar von einander getrennt, rufen sichjedoch beständig lustige Witze zu und lachen undjubeln. Jene, die Republikaner, tragen rothe Jako-binermützen; Diese, die Karlistcn, tragen grüneMützen mit einer weißen Lilicnqunste; Jene schreienbeständig Vivs In Rsxulzli^us! Diese schreien VivsHsnri V! Gemeinschaftlicher Beifallsruf erschallt,wenn Jemand mit wilder Wuth aus Ludwig Phi-lipp losschimpft. Dieses geschieht um so unum-wundener, da in St. Pclagie kein Gefangenerweder arretiert noch festgesetzt werden kann. Diemeisten Hitzköpfe, die sonst bei jedem Anlasse gleichtnmultuicren, sitzen jetzt dort in Gewahrsam, undder Polizei konnte es daher seitdem nicht gelingen,eine etwas ergiebige Emeutc hervorzubringen. DieRepublikaner werden sich vor der Hand sehr hüten.Gewaltsames zu versuchen. Auch haben sie keineWaffen; die Dcsarmicrnng ist sehr gründlich betrie-ben worden. —