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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
Seite
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deutlichen Ereignissen. Um ein Uhr gelangten Se.Majestät mit Ihrem Generalstab in die Nähe derPorte Saint-Denis, wo ich auf einer umgestürztenTherme stand, um genauer beobachten zu können.Der König ritt nicht in der Mitte, sondern an derrechten Seite, wo Nationalgarden standen, und denganzen Weg entlang lag er seitwärts vom Pferdehcrabgebeugt, um überall den Nationalgarden dieHand zu drücken; als er zwei Stunden späterdesselben Wegs zurückkehrte, ritt er an der linkenSeite, wo er dasselbe Manöver fortsetzte, so dassich mich nicht wundern würde, wenn er in Folgedieser schiefen Haltung heute die größten Brust-schmerzen empfindet, oder sich gar eine Rippe ver-renkt hat. Jene außerordentliche Geduld des Königswar wirklich unbegrcifbar. Dabei musste er bestän-dig lächeln. Aber unter der dicken Freundlichkeitjenes Gesichtes, glaube ich, lag viel Kummer undSorge. Der Anblick des Mannes hat mir tiefesMitleid eingeflößt. Er hat sich sehr verändert, seitich ihn diesen Winter ans einem Ball in den Tui-lerien gesehen. Das Fleisch seines Gesichtes, damalsroth und schwellend, war gestern schlaff und gelb,sein schwarzer Backenbart war jetzt ganz ergraut,so dass es aussieht, als wenn sogar seine Wangensich seitdem gcänstigt ob gegenwärtiger und kttnf-