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seiner Gewalt. Es besitzt jetzt das große Richtschwcrt,aber es fehlt ihm die starke Hand, die dazu gehört.Bei dem mindesten Streich fürchtet es, sich selbstzu verletzen. Berauscht von dem Siege, den manzunächst dem Marschall Soult verdankte, ließ mansich zu militärischen Maßregeln verleiten, die jeneralte Soldat, der noch voll von den Velleitätender Kaiscrzeit, vorgeschlagen haben soll. Nunsteht dieser Mann auch faktisch an der Spitze desMinisterraths, und seine Kollegen und die übrigenZustemilieulcutc fürchten, dass ihm jetzt auch die soeifrig ambitioniertc Präsident»:' anheimfalle. Mansucht daher ganz leise einzulenken und sich wiederans dem Heroismus herauszuziehen; und dahinzielen die nachträglichen milden Definitionen, dieman der Ordonanz über die Erklärung des Bela-gerungszustandes jetzt nachschickt. Man kann es demZustemilicu ansehen, wie es sich vor seiner eigenenMacht jetzt ängstigt und aus Angst sie krampfhaftin Händen hält, und sie vielleicht nicht wieder los-gicbt, bis man ihm Pardon verspricht. Es wirdvielleicht in der Verzweiflung einige unbedeutendeOpfer fallen lassen; es wird sich vielleicht in denlächerlichsten Grimm hineinlttgcn, nm seine Feindezu erschrecken; es wird grauenhafte Dummheitenbegehen; es wird — es ist unmöglich vorauszu-
Heine's Werke. Bd. VIII. 21