junge Menschen, in den kläglichsten Kostümen, undbegleitet von jammernden Angehörigen. Hieß esdoch, Jeder werde gleich vor ein Kriegsgericht ge-stellt und binnen vierundzwanzig Stunden erschossenzu Vincennes. Überall sah man Volksgruppen vorden Häusern, wo Nachsuchungcn geschahen. Dieswar hauptsächlich der Fall in den Straßen, dieder Schauplatz des Kampfes gewesen, und wo sichviele der Kämpfer, als sie an ihrer Sache verzwei-felten, verborgen hielten, bis irgend ein Verräthersie aufspürte. Längs den Quais sah man das meisteVolksgcwimmcl, gaffend und schwatzend, besondersin der Nähe der Rue St. Martin, die noch immermit Schaulustigen gefüllt ist, und um das Palaisde Justice, wohin man viele Gefangene führte. Auchan der Morgue drängte man sich, um die dort aus-gestellten Todtcn zu sehen; dort gab es die schmerz-lichsten Erkennnngssccnen. Die Stadt gewährte wirk-lich einen kummervollen Anblick; überall Volksgrup-pen mit Unglück auf den Gesichtern, patrouillierendeSoldaten und Leichenzüge gefallener Nationalgar-disteu.
In der Socictät ist man jedoch seit vorgesternnicht im mindesten bekümmert; man kennt seineLeute, und man weiß, dass das Jnstcmilicu sichselbst sehr unbehaglich fühlt in der jetzigen Fülle