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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
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und verjüngen wollte. Wie ihn aber die Misereder Privilegierten anwiderte, so mnsste ihm auchdie Roheit der meisten Demagogen fatal sein, umso mehr, da sie in jener wahnwitzig dcbordicrendenWeise, die wir wohl kennen, schon die Republikpredigten. Es ist interessant, in den damaligenBlättern zu sehen, zu welchen sonderbaren Mittelnjene Demagogen, die gegen die Popularität desMirabeau noch nicht öffentlich anzukämpfen wagten,ihre Zuflucht nahmen, um die monarchische Tendenzdes großen Tribuns unwirksam zu inachen. Soz. B. als Mirabeau sich einmal ganz bestimmtroyalistisch ausgesprochen hatte, wusstcn sich dieseLeute nicht anders zu helfen, als indem sie aus-sprengten: da Mirabeau seine Reden öfters nichtselbst mache, sei es ihm Passiert, dass er die Rede,die er von einem Freunde erhalten, vorher zu lesenvergessen, und erst auf der Tribüne bemerkt habe,dass dieser ihm perfiderwcisc eine ganz royalistischcRede untergeschoben.

Ob es Mirabeau gelungen wäre, die Mo-narchie zu retten und neu zu begründen, darüberwird noch immer gestritten. Die Einen sagen, erstarb zu früh; die Andern sagen, er starb eben zurrechten Zeit. Er starb nicht an Gift; denn dieAristokratie hatte ihn eben damals nöthig. Volks-