— 292 —
Untergangs römischer Freiheit zu halten, sondernsie behaupten, der geniale Julius sei so verschuldetgewesen, dass er, um nicht selber eingesteckt zuwerden, genöthigt war, die ganze Welt mitsammtseinen Gläubigern einzustecken. Wenn ich nicht irre,so dient eine Stelle Plutarch's, wo Dieser von Cä-sar's Schulden spricht, zur Basis einer solchen Argu-mentation. Bonricnne, der kleine schmuckclndc Bou-ricnnc, der bestechliche Kroupicr beim Glückspiel desKaiserreichs, die armselige arme Seele, hat irgend-wo in seinen Memoiren angedeutet, dass es wohlGeldverlegenheit gewesen sein mag, was den Na-poleon Bonaparte im Anfange seiner Laufbahnzu großen Unternehmungen angetrieben habe. Indieser Weise sind manche Ticfdcnker nicht damitzufrieden, den Grafen Mirabeau für die Ursachedes Untergangs der französischen Monarchie zu hal-ten, sondern sie behaupten sogar, Jener sei so sehrdurch Geldnoth und Schulden bedrängt gewesen,dass er sich nur durch den Umsturz des Vorhandenenhabe helfen können. Ich will solche Absurditätnicht weiter besprechen; doch mnsste ich sie erwäh-nen, weil sie eben in der letzten Zeit sich am blü-hendsten entfalten konnte. Mirabeau betrachtet mannämlich jetzt als den eigentlichen Repräsentantenjener ersten Phasis der Revolution, die mit der