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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
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wenn sie sich daran die Zunge zerrissen, und ließensich mit Füßen treten. Wenn man aber die kleinenHunde mit Füßen tritt, so thut Das ihnen eben soweh wie den großen Hunden. Der heimliche Hassder französischen Gelehrten gegen die Großen mussum so entsetzlicher gewesen sein, da sie, außer dengelegentlichen Fußtritten, auch viele wirkliche Wohl-thatcn von ihnen genossen hatten. Garat erzähltvon Champfort, dass er tausend Thalcr, die Erspar-nisse eines ganzen arbeitsamen Lebens, aus einemalten Lcderbcutcl hervorzog und freudig hingab,als im Anfang der Revolution zu einem revolu-tionären Zwecke Geld gesammelt wurde. Und Champ-fort war geizig und war immer von den Großenprotegiert worden.

Mehr aber noch als die Männer der Wissen-schaft haben die Männer der Gewerbe den Sturzdes alten Regimes befördert. Glaubten Jene, dieGelehrten, dass an dessen Stelle das Regime dergeistigen Kapacitätcn beginne, so glaubten Diese, dieIndustriellen, dass ihnen, dem faktisch mächtigstenund kräftigsten Theil des Volkes, auch gesetzlich dieAnerkenntnis ihrer hohen Bedeutung, und also ge-wiss jede bürgerliche Gleichstellung und Mitwirkungbei den Staatsgeschäftcn gebühre. Und in der That,da die bisherigen Institutionen auf das alte Kriegs-

He ine's Werke. Bd. VIII.