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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
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Revolution, die doch am Ende ausbrechen musste,hätte sich minder edel gestaltet; sie wäre gemein undgrausam geworden, statt dass sie jetzt nur tragischund blutig ward; ja, was noch schlimmer ist, siewäre vielleicht ins Lächerliche und Dumme ausge-artet, wenn nicht die materiellen Nöthen einen idea-len Ausdruck gewonnen hätten; —- wie es leidernicht der Fall ist in jenen Ländern, wo nicht dieSchriftsteller das Volk verleitet haben, eine Erklä-rung der Menschenrechte zu verlangen, und wo maneine Revolution macht, um keine Thorspcrrc zu be-zahlen, oder um eine fürstliche Maitresse los zuwerden u. s. w. Voltaire und Rousseau sind zweiSchriftsteller, die mehr als alle andere der Revo-lution vorgearbeitet, die späteren Bahnen derselbenbestimmt haben, und noch jetzt das französische Volkgeistig leiten und beherrschen. Sogar die Feindschaftdieser beiden Schriftsteller hat wunderbar nachge-wirkt; vielleicht war der Partcikainpf unter denRcvolutionsmänncrn selbst, bis auf diese Stunde,nur eine Fortsetzung eben dieser Feindschaft^).

*) Der Kampf unter den Revolntionsmännern desKonvents war nichts Anders als der geheime Groll desRonsseau'schcn Rigorismus gegen die Boltaire'sche Legäretö.