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pnblikancr an keine Autorität glaubt, dass er nurdie Gesetze hochachtet, dass er von den'Vertreternderselben beständig Rechenschaft verlangt, sie mitMisstraucn beobachtet, sie kontrolicrt, dass er alsonie den Personen anhängt, und diese vielmehr, jehöher sie aus dem Volke hervorragen, desto emsigermit Widerspruch, Argwohn, Spott und Verfolgungniederzuhalten sucht.
Der Ostracismus war in dieser Hinsicht dierepublikanischste Einrichtung, und jener Athener,welcher für die Verbannung des Aristides stimmte,„weil mau ihn immer den Gerechten nenne," warder echteste Republikaner. Er wollte nicht, dass dieTugend durch eine Person repräsentiert werde, dassdie Person am Ende mehr gelte als die Gesetze,er fürchtete die Autorität eines Namens; — dieserMann war der größte Bürger von Athen, und dassdie Geschichte seinen eigenen Namen verschweigt,charakterisiert ihn am meisten. Za, seitdem ich diefranzösischen Republikaner sowohl in Schriften alsim Leben studiere, erkenne ich überall als charak-teristische Zeichen jenes Misstraucn gegen die Per-son, jenen Hass gegen die Autorität eines Namens.Es ist nicht kleinliche Glcichheitssucht, wcsshalb jeneMenschen die großen Namen hassen, nein, sie fürch-ten, dass die Träger solcher Namen ihn gegen die