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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
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Hicr berühre ich die große Streitfrage, wor-über jetzt in Frankreich so blutig und bitter gestrit-ten wird, und ich muss die Gründe anführen, wess-halb so viele Freunde der Freiheit immer noch dergegenwärtigen Regierung anhängen, und warumAndere den Umsturz derselben und die Wiederein-führung der Republik verlangen. Jene, die Phi-lippisten, sagen, Frankreich, welches nur monar-chisch regiert werden könne, habe an Ludwig Phi-lipp den geeignetsten König; er sei ein sichererSchützer der erlangten Freiheit und Gleichheit, daer selber in seinen Gesinnungen und Sitten ver-nünftig und bürgerlich ist; er könne nicht, wie dievorige Dynastie, einen Groll im Herzen tragengegen die Revolution, da sein Vater und er selberdaran Thcil genommen; er könne das Volk nichtan die vorige Dynastie vcrrathen, da er sie, alsVerwandter, inniger als Andere hassen muss; erkönne mit den übrigen Fürsten in Frieden bleiben,da diese seiner hohen Geburt halber ihm seineIllegitimität zu Gute halten, statt dass sie gleichden Krieg erklärt hätten, wenn ein bloßer Rotürierauf den französischen Thron gesetzt oder gar dieRepublik proklamiert worden wäre; und doch seider Frieden nöthig für das Glück Frankreichs. Da-gegen behaupten die Republikaner, das stille Glück

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