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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
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hat auf dcm Kontincntc keinen Begriff davon, wieviel intensive Freiheit zuweilen in jenen Grenzenzusammengedrängt ist, und man hat noch vielweniger einen Begriff von der Faulheit und Schläf-rigkeit der Grcnzwächtcr. Nur wo sie Schutz gebensollen gegen Willkür der Gewalthaber, sind jeneGrenzen fest und wachsam gehütet. Wenn sie über-schritten werden von den Gewalthabern, dann stehtganz England auf wie ein einziger Mann, unddie Willkür wird zurückgetrieben. Ja, diese Leutewarten nicht einmal, bis die Freiheit verletzt worden,fondern wo sie nur im Geringsten bedroht ist, er-heben sie sich gewaltig mit Worten und Flinten.Die Franzosen des Julius sind nicht früher auf-gestanden, als bis die ersten Keulcnschläge derWillkür, die Ordonanzen, ihnen anss Haupt nieder-fielen. Die Engländer dieses Maimonds habennicht den ersten Schlag abgewartet; es war ihnenschon genug, dass dem berühmten Scharfrichter, derschon in andern Ländern die Freiheit hingerichtet,das Schwert in Händen gegeben worden.

Es sind wunderliche Käuze, diese Engländer.Ich kann sie nicht leiden. Sie sind erstens lang-weilig, und dann sind sie ungesellig, eigensüchtig,sie quäken wie die Frösche, sie sind gcbornc Feindealler guten Musik, sie gehen in die Kirche mit vcr-