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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
Seite
221
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Gregoirc, zugesehen. Da waren keine hohen Be-amten, keine Infanterie und Kavallerie, keine leerenTraucrwagcn voll Hoflakaien, keine Kanonen, keineGesandten mit bunten Livreen, kein officicller Pomp.Aber das Volk weinte, Schmerz tag ans allen Ge-sichtern, und obgleich ein starker Regen wie mitEimern vom Himmel herabgoss, waren doch alleHäupter unbedeckt, und das Volk spannte sich vorden Leichenwagen, und zog ihn eigenhändig nach demMont-Parnass. Gregoirc, ein wahrer Priester, strittsein ganzes Leben hindurch für die Freiheit undGleichheit der Menschen jeder Farbe und jedes Be-kenntnisses; er ward immer gehasst und verfolgt vonden Feinden des Volks, und das Volk liebte ihnund weinte, als er starb").

Zwischen zwei und drei Uhr ging der Leichen-zug Pericr's über die Boulevards; als ich um halbacht von Tische kam, begegnete ich den Soldatenund Wagen, die vom Kirchhofe zurückkehrten. DieWagen rollten jetzt rasch und heiter; die Traucr-flöre waren von der dreifarbigen Fahne abgenom-men; diese und die Harnische der Kürassicrc glänztenim lustigsten Sonnenschein; die rothen Trompeter,

ch Obiger Absatz fehlt in den französischen Ausgaben.

Der Herausgeber.