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wahrhaft Betrübten unter den Leidtragenden warendie beiden Söhne des Verstorbenen, die in langenTrauermänteln und mit blassen Gesichtern hinterdem Leichenwagen gingen. Es sind zwei junge Men-schen, etwa in den Zwanzigcn, untersetzt, etwasründlich, von einem Äußern, das vielmehr Wohl-habenheit als Geist verräth; ich sah sie diesen Win-ter auf allen Bällen, lustig und frischbäckig. Ansdem Sarge lagen dreifarbige Fahnen, mit schwar-zem Krepp umflort. Die dreifarbige Fahne hättejust nicht zu tranern brauchen bei Casimir Pcricr'sTod. Wie ein schweigender Vorwurf lag sie traurigauf seinem Sarg, die Fahne der Freiheit, die durchseine Schuld so viele Beleidigungen erlitten. Wieder Anblick dieser Fahne, so rührte mich auch derAnblick des alten Lafayctte bei dem Leichenzuge Pe-rier's, des abtrünnigen Mannes, der doch einst soglorreich mit ihm gekämpft unter jener Fahne.
Meine Nachbarn, die dem Zuge zuschauten,sprachen von dem Leichenbegängnisse Benjamin Con-stant's. Da ich erst ein Jahr in Paris bin, so kenneich die Betrübnis, die damals das Volk an denTag legte, nur ans der Beschreibung. Ich kann mirjedoch von solchem Volksschmerz eine Borstellungmachen, da ich kurz nachher dem Begräbnisse desehemaligen Bischofs von Blois, des Konvcntionel