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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
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hängigstcn Sklaven ihrer Umgebung, und könnteman die Stimme Derjenigen vernehmen, die manin der öffentlichen Meinung am gehässigsten bcnr-thcilt sieht, so würde man vielleicht gerührt werdenvon den gerechtesten Klagen über unerhörte Ver-führungskünstc und trübselige Vcrkchrnng der mensch-lich schönsten Gefühle. Außerdem liegt in der un-umschränkten Gewalt eine so schauerliche Macht derbösen Versuchung, dass nur die allercdelsten Men-schen ihr widerstehen können. Wer keinem Gesetzeunterworfen ist, Der entbehrt der heilsamsten Schutz-wehr; denn die Gesetze sollen uns nicht bloß gegenAndere, sondern auch gegen uns selbst schützen.Der Glaube, dass ihre Macht ihnen von Gottverliehen sei, ist dahor bei den absoluten Fürstennicht nur verzeihlich, sondern auch nothwendig.Ohne solchen Glauben wären sie die Unglücklichstender Sterblichen, die, ohne mehr als Menschen zusein, sich der übermenschlichsten Versuchung undüberincnschlichstcn Verantwortlichkeit ausgesetzt hät-ten. Eben jener Glaube an ein göttliches Mandatgab den absoluten Königen, die wir in der Ge-schichte bewundern, eine Herrlichkeit, wozu dasneuere Königthum sich nimmermehr erheben wird.Sie waren weltliche Vermittler, sie mufften zuwei-len büßen für die Sünden ihrer Völker, sie waren