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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
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lenkt; und man sagt, dass die Nacheicht von Pe-ricr's Krankheit nicht allen Freunden der Tuilerienunangenehm gewesen sei. Der König schien jetztgerechtfertigt, wenn er selbst die Präsidenten: desKonseils übernahm. Als Solches offenkundig ward,entstand in Salons und Journalen die leidenschaft-lichste Polemik über die Frage, ob der König dasRecht habe, dem Konscil zu präsidieren?

Hicbei kam nun viel Chikanc und noch mehrUnwissenheit zum Vorscheine. Da schwatzten dieLeute, was sie nur jemals halb gehört und garnicht verstanden hatten, und Das rauschte und spritzteihnen ans dem Munde wie ein Politischer Wasser-fall. Die Einsicht der meisten Journale war eben-falls nicht von der brillantesten Art. Nur derNa-tional" zeichnete sich aus. Man hörte auch wiederdie alte Strcitformcl, die er in der letzten Zeitder Restauration vorgebracht hatte: Ds roi rsA-rre, irrnis ns Aorevörus pas. Die dreiundeinhalbMenschen, die sich damals in Deutschland mit Po-litik beschäftigten, übersetzten diesen Satz, wenn ichnicht irre, mit den Worten:Der König herrscht, aberer regiert nicht." Ich bin jedoch gegen das Wortherrschen"; es trägt nach meinen Gefühlen eineFärbung von Absolutismus. Und doch sollte eben