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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
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Könige, welcher ihm ein Portefeuille antrug, etwasfeurig sprach, habe er plötzlich die iguobclstcu Wir-kungen der Cholera verspürt, und, schnell in derRede abbrechend, sei er geschieden mit der Äuße-rung, er könne dem Drange der Zeit nicht wider-stehen. Gnizot's Durchfall bei der Wahl einesneuen Ministers wird von Andern noch komischererzählt"). Mit Dupin, den man immer als Pcrier'sNachfolger betrachtet hatte und dem man viel Kraftund Mnth zutraut, begannen jetzt die Unterhand-lungen. Aber diese scheiterten ebenfalls, indem Du-pin sich manche Beschränkungen nicht gefallen lassenwollte, die zunächst die Präsidentur des Konscilsbetrafen. Mit der erwähnten Präsidentur des Kon-scils hat es eine eigene Bewandtnis. Der Könighat nämlich sich selber sehr oft diese Präsidenturzngetheilt, namentlich im Beginne seiner Regierung;Dieses war für die Minister immer ein fataler Um-stand, und die damaligen Misshclligkcitcn sind mei-stens daraus hervorgegangen. Pcricr allein hat sichsolchen Eingriffen zu widersetzen gcwusst; er entzogdadurch die Geschäfte dem allzu großen Einflüssedes Hofes, der unter allen Regierungen die Könige

*) Dieser Satz fehlt in den französischen Ausgaben.

Der Herausgeber.13*