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tion liegt eine fast sentimentale Mattigkeit. DieBegeisterung des Hasses erlischt, die Herzen ver-sumpfen, im Gehirne verblassen die Gedanken, manbetrachtet einander gntmüthig gähnend, man ist nichtmehr böse auf einander, man wird sanftlcbig, lieb-sam, vertröstet, christlich; deutsche Pietisten könntenjetzt hier gute Geschäfte machen.
Man hatte früher Wunder geglaubt, wieschnell sich die Dinge ändern würden, wenn Casi-mir Pcrier sie nicht mehr leite. Aber es scheint,als sei unterdessen das Übel inkurabel geworden;nicht einmal durch den Tod Pericr's kann der Staatgenesen.
Dass Pcrier durch die Cholera fällt, durchein Wcltunglück, dem weder Kraft noch Klugheitwiderstehen kann, muss auch seine abgesagtesten Geg-ner missstimmen. Der allgemeine Feind hat sich inihre Bnndesgcnossenschnft gedrängt, und von solcherSeite kann ihnen auch die wirksamste Hilflcistungnicht sehr behagen. Pcrier hingegen gewinnt dadurchdie Sympathie der Menge, die Plötzlich einsieht,dass er ein großer Mann war. Jetzt, wo er durchAndere ersetzt werden soll, mnsste diese Größe be-merkbar werden. Vermochte er auch nicht mit Leich-tigkeit den Bogen des Odysseus zu spannen, sohätte er doch vielleicht, wo es Noth that, mit An--