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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
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Schloss in wüstem, zerstörten? Zustande ist, und dieReparaturen zu Viel kosten würden. Außerdem hatteder Erzbischof verlangt, dass man ihm in diesemHospitale freie Hand lassen müsse. Man durfteaber die Seelen der armen Kranken, deren Leiberschon an eine??? schrecklichen Übel litte??, nicht denquälenden Rettungsversuchen aussetzen, die der Erz-bischof und seine geistlichen Gehilfen beabsichtigten;man wollte die verstockten Rcvolutionssünder lieberohne Mahnung an ewige Verdammnis und Höllcn-qual, ohne Beicht' und Ölung, an der bloßenCholera sterben lassen. Obgleich man behauptet,dass der Katholicismus eine passende Religion seifür so unglückliche Zeiten wie die jetzigen, sowollen doch die Franzosen sich nicht mehr dazubequemen, aus Furcht, sie würden diese Krankhcits-rcligion alsdann auch in glücklichen Tagen behaltenmüssen.

Es gehen jetzt viele verkleidete Priester imVolke Hern???, und behaupten, ein geweihter Rosen-kranz sei ein Schutzmittel gegen die Cholera. DieSaint-Simonistcn rechnen zu den Vorzügen ihrerReligion, dass kein Saint-Simonist an der herr-schenden Krankheit sterben könne; denn da der Fort-schritt ein Naturgesetz sei, und der sociale Fortschrittim Saint-Simonismus liege, so dürfe, so lange